NSHV

NSHV im proRZ-Wissenlexikon.

IT-Systeme sollten aus Gründen der Manipulationssicherheit und dem Vermeiden von Störeinflüssen aus anderen Bereichen, wie sie beispielsweise durch Wartungsarbeiten, Kurzschlüsse oder Störspannungen entstehen, direkt an der NSHV angeschlossen werden. Die Anbindung der Unterverteilung an die NSHV sollte mit ungeschnittenen Kabeln und in gesicherten Kabelkanälen, Steigschächten oder Stahlpanzerrohren erfolgen. Besonderes Augenmerk ist bei der Planung auf die Standortwahl der NSHV zu legen. Die NSHV sollte in einem Raum installiert werden, in dem keine Rohrleitungen der Wasserversorgung oder Wasserentsorgung verlegt sind, oder in dem sich gar die Anbindung an die zentrale Wasserversorgung des Gebäudes befindet. Weiterhin muss die NSHV oder jede Unterverteilung vor unberechtigtem Zutritt geschützt sein. Die Raumtür ist daher an eine Zutrittskontrollanlage anzuschließen. Der Raum selbst sollte nicht als Lagerraum verwendet werden, damit Zutritte Unbefugter vermieden und keine zusätzlichen Brandlasten, wie sie beispielsweose durch Kartonagen und Putzmittel entstehen können, eingebracht werden. Meist wird die NSHV oder eine Unterverteilung mit weiteren technischen Einrichtungen in einem gemeinsamen Raum innerhalb eines Technikschranks installiert. Im Bereich der Stromversorgung in Serverschränken kommen oftmals Power Distribution Units (PDUs) zum Einsatz.