Brandschutzkonzept

Brandschutzkonzept im proRZ-Wissenlexikon.

Gute Brandschutzkonzepte sind in der RZ-Planung unabdingbar und gehen über das normale Maß des Gebäudebrandschutzes hinaus.

Warum? Da Belastungswerte für IT-Systeme der EN 1047 entsprechen und damit verbunden einer maximalen Temperatur von 70°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85%. Die maximal zulässigen Grenzwertbelastungen für Datenträger liegen bei einer Temperatur von 50°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von max. 85%. Diese Werte können durch die Bauweise nach DIN 4102 nicht garantiert werden.

Bei einem Brand außerhalb eines Rechenzentrums mit F-90 Umfassungswänden würde zwar ein Brandüberschlag verhindert, jedoch können Bauteile, geprüft nach DIN 4102, Brand­temperaturen bis zu 200 °C auf die brandabgekehrte Seite weitergeben. Weiterhin tritt bei einem Brand aus Beton- und Mauerwänden kristallin gebundene Feuchtigkeit nach wenigen Minuten als Wasserdampf zur brandabkehrenden Seite aus. Die Folge: Es können im Rauminneren Feuchtigkeitswerte bis >100% erreicht werden, so dass Hardware und Datenträger zerstört würden.

Gute Brandschutzkonzepte

Gute Brandschutzkonzepte sehen spezielle Brandschutztüren vor, die in der gleichen geprüften Bauwertigkeit ausgeführt werden wie Wände, Decken und Böden.

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