Basel II
Basel II beschreibt die Gesamtheit der Eigenkapitalvorschriften, mit denen einheitliche Wettbewerbsbedingungen sowohl für Kredithandel als auch für Kreditvergabe erzielt werden sollen. Eine sichere und angemessene Eigenkapitalausstattung von Instituten soll erreicht werden.
Basel II sieht vor, insbesondere bei Unternehmen vor jeder Kreditentscheidung eines Kreditgebers eine individuelle Einschätzung der Bonität vorzunehmen. Diese erfolgt auf der Basis interner Rating-Systeme der kreditgewährenden Finanzinstitute oder durch externes Rating. Nach dem vom namengebenden Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht erarbeiteten Konzept spielen bei der Vergabe sowohl Markt- und Kreditrisiken als auch operationelle Risiken des kreditnehmenden Unternehmens eine Rolle.
Operationelle Risiken
Zu den operationellen Risiken eines Unternehmens zählen auch die Risiken, die sich aus dem Einsatz von Informationstechnologie in den Unternehmensprozessen ergeben. Gefordert ist ein aktives IT-Risiko-Management, das sich mit allen Aspekten der IT-Sicherheit für das jeweilige Unternehmen befasst. Wichtige IT-Systeme müssen redundant vorhanden, Verfügbarkeiten gesichert sein, Angriffe auf die IT-Systeme von innen und außen wirksam abgewehrt werden, Notfallpläne sollten erarbeitet sein und so weiter. Weiterführende Informationen finden Sie unter: http://www.prorz.de/de/pdf/Beitrag_Prof._Dr._Schrey_08.07.08.pdf






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